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So finden Sie den richtigen Gartenzaun

Von Holzzaun bis Glasscheibe: Den richtigen Gartenzaun finden

Ein Gartenzaun schafft nicht nur Grenzen, sondern ergänzt auch die Optik des Grundstücks. Doch nicht jeder Zaun kann in jedem Garten eingesetzt werden.

Wenn Sie ein eigenes Haus besitzen, haben Sie zwar Glück, müssen sich aber auch mit schwierigen Fragen befassen. Denn wer keine ungebetenen Gäste in seinem Garten begrüßen möchte, muss sich für einen Gartenzaun entscheiden. Dieser sorgt für klare Grenzen und Sichtschutz, ergänzt aber auch die Gestaltung Ihres Grundstücks und kann helfen, sich harmonisch in die Nachbarschaft einzufügen. Doch welcher Vorgartenzaun passt zu Ihren Bedürfnissen?

Der richtige Gartenzaun: Welche Fragen muss ich mir stellen?

Natürlich muss Ihr Zaun optisch zur Gestaltung Ihres Hauses und des Gartens passen. So kann er den bereits ausgewählten Stil ergänzen und sogar betonen. Altbauten und Gärten im traditionellen Stil werden oft mit einem klassischen Vorgartenzaun umgeben, Neubauten können auch von modernen Konzepten profitieren. Doch auch über die gewünschte Funktion und Ihr Budget sollten Sie sich vor dem Bau Gedanken machen.

Bevor Sie sich für einen Zaun entscheiden, sollten Sie deshalb folgende Fragen klären:

1. Welche Funktion hat der Gartenzaun? Ist er nur eine optische Abgrenzung? Soll er das Grundstück gegen Eindringlinge sichern oder Kinder und Haustiere davon abhalten, auf die Straße zu laufen?

2. Wie sehen die Zäune in der Nachbarschaft aus und welchen Stil hat der eigene Garten?

3. Gibt es schon Farben und Materialien, die auf meinem Grundstück dominieren und an denen ich mich für den Vorgartenzaun orientieren kann?

4. Möchte ich meinen Gartenzaun selbst bauen oder fertig kaufen?

5. Wie viel Zeit kann ich in die Pflege des Zaunes investieren? Soll er mehrere Jahrzehnte halten oder will ich nach einiger Zeit wieder etwas verändern?

6. Wie viel Geld habe ich für den Gartenzaun zur Verfügung? Brauche ich Handwerker, die ich bezahlen muss? Kostet die Entsorgung des Materials mich später etwas?

<h2>Die Materialklassiker Holz, Metall und Kunststoff<h2>

<h3>Der Holzzaun: Ein Klassiker mit natürlicher Optik<h3>

Der Holzzaun ist wohl der Klassiker, wenn es um Gartenzäune geht. Vor allem seine Natürlichkeit und Individualität hat diesen Baustoff so beliebt gemacht. Denn Holz ist ein Naturprodukt und kann somit niemals vollständig kopiert werden. Jedes Stück Holz wird durch seinen Farbton, die Maserung und eventuelle Verwachsungen zum Unikat; genauso, wie es der Baum zuvor gewesen ist. Das passt perfekt zur naturnahen Gestaltung eines ländlichen Gartens.

Beim Bau von Holzzäunen wird häufig das Holz der Douglasie oder des Bangkirai eingesetzt, weil es über eine natürliche Dauerhaftigkeit verfügt. Wer Weichholz wie Kiefer oder Fichte nutzen möchte, muss es vorher druckimprägnieren. Doch auch die robusteren Hölzer werden immer Pflege benötigen. Ein regelmäßig erneuerter Anstrich und die Verwendung von Pflegemitteln können die Lebensdauer signifikant erhöhen.

Wenn Sie einen Holzzaun kaufen möchten, sollten Sie darauf achten, dass er einige wichtige Kriterien erfüllt:

  • thermobehandelt oder kesseldruckimprägniert,
  • gegen Pilzbefall und Witterung geschützt,
  • aus struktur- und glattgehobelten Profilen hergestellt.

Die klassische Variante für den Holzzaun ist der Staketenzaun. Hierbei werden einzelne Holzlatten, die Staketen, durch Drähte miteinander verbunden. Es entsteht ein unregelmäßiges, transparent wirkendes Bild, das sich seiner Umgebung flexibel anpassen kann. Besonders in Natur- und Bauerngärten macht dieser Zaun eine gute Figur. Staketenzäune werden häufig aus Kastanienholz hergestellt, da nach einiger Zeit eine interessante, silbergraue Patina entsteht. Sie eignen sich aber auch gut für eine Berankung mit Kletterpflanzen.

<h3>Metallzäune: Robust, kostengünstig und modern<h3>

Metallzäune werden in den meisten Fällen aus Eisen oder Aluminium gefertigt. Die beliebteste Variante stellt hier die sogenannte Stabmatte dar. Sie besteht aus senkrechten und waagerechten Stäben, die zu einem Gitter verschweißt wurden. Die höchste Stabilität gewährleistet eine Doppelstabmatte, bei der gleich zwei waagerechte Stäbe mit einem senkrechten verbunden werden.

Einer der größten Vorteile des Metallzauns ist die einfache Pflege. Er muss weder gestrichen noch nachgespannt werden. Mit einer Pulverbeschichtung oder Feuerverzinkung werden Metallzäune vor Witterung und UV-Strahlung geschützt. Das ist besonders für lackierte Zäune von Bedeutung, da die Farbe durch die Sonne ausbleichen kann. Metallzäune punkten weiterhin mit großer Stabilität und somit auch Kinder- sowie Hundesicherheit.

Mit Metallzäunen aus Lochblech oder Cortenstahl können Sie sogar unkonventionelle Designideen umsetzen. Computertechnik macht es möglich, individuelle Stanzungen herzustellen, die Ihrem Garten ein exklusives und kreatives Flair verleihen. Während ein schmiedeeiserner Vorgartenzaun Altbauten perfekt ergänzt, passt diese Variante auch gut zu modern gestalteten Gärten.

<h3>Metallzäune als Gestaltungselement: Die Gabione<h3>

Ein Verwandter der Stabmatte ist die Gabione. Hier wurden die Stabmatten zu einem Käfig zusammengesetzt, der mit Steinen gefüllt und nach Lust und Laune bepflanzt werden kann. Somit fungiert die Gabione nicht nur als Abgrenzung zur Straße oder einem anderen Grundstück, sondern in erster Linie als Gestaltungselement. An Hängen können Sie Gabionen als Stützwände und Abfangelemente einsetzen. Neben der Terrasse funktioniert sie sogar als Hochbeet.

Gabionen mit einer Höhe von unter einem Meter und einer Breite von weniger als 30 Zentimetern benötigen für gewöhnlich kein Fundament. Wenn Sie eine größere Gabione aufstellen möchten oder die Erde in Ihrem Garten sehr weich ist, sollten Sie ein Betonfundament einsetzen. Ansonsten kann es passieren, dass die Gabione zu weit in den Boden einsinkt. Am besten geeignet ist ein Streifenfundament.

Gabionen sind die wohl pflegeleichtesten Zäune. Es ist nicht nötig, sie zu lackieren, zu schleifen oder nachzuziehen. Erst, wenn Sie sich entschieden haben, die Gabione zu bepflanzen, müssen Sie ab und an Unkraut zupfen oder die Pflanzen zurückschneiden.

<h3>Gartenzaun aus Kunststoff: Strapazierfähig, langlebig und variabel<h3>

Kunststoff wird schon lange in der Fensterinstallation genutzt und bringt beim Zaunbau dieselben Vorteile. So sind Zäune aus Kunststoff äußerst langlebig und beständig gegen Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee und UV-Strahlung. Hinzu kommt die Vielseitigkeit des Materials bei der Entscheidung für ein Design: Es gibt Kunststoffzäune in allen erdenklichen Formen und Farben.

Zaunelemente aus Kunststoff besitzen meistens einen Stahlkern, der ihre Stabilität garantiert. So können Kunststoffzäune auch als Sicht- und Windschutz genutzt werden. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist eine Oberflächenveredelung durch Renolitfolie. Dieses strapazierfähige Material macht den Gartenzaun schlagfest und verhindert ein Abplatzen der Farbe.

<h4>HPL als besondere Variante des Kunststoffs<h4>

HPL ist eine Abkürzung für "High Pressure Laminate". Dieser Begriff bezeichnet unter Hochdruck verpresste Kunststoffplatten, die sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Alternative für Sichtschutzwände gemausert haben. Im Vergleich zu lackierten Flächen ist HPL um ein Vielfaches belastbarer und haltbarer. Das Material ist abrieb- und kratzfest und hält nicht nur Wasser, sondern auch Fett und schwache Säuren aus.

<h4>Holz und Kunststoff in der Kombination: WPC<h4>

WPC steht für "Wood Plastic Composite". Es handelt sich hier also um einen Verbundwerkstoff aus Kunststoff und Holzfasern beziehungsweise Holzmehl. Diese Kombination sorgt bei Zäunen aus WPC für eine gleichmäßigere Oberfläche als bei der reinen Verwendung von Holz, wirkt aber trotzdem natürlicher als Kunststoff. Sie verhindert die Bildung von Rissen und Splittern und ist vergleichsweise umweltschonend, da kein Schutzanstrich nötig ist.

<h2>Interessante Alternativen zum herkömmlichen Gartenzaun<h2>

<h3>Der Betonzaun für mehr Sicht- und Schallschutz<h3>

Betonzäune sind eigentlich mehr Mauer als Gartenzaun. Sie sorgen für zuverlässigen Schutz gegen Eindringlinge und jeden, der einen Blick in den Garten werfen möchte und haben noch zahlreiche weitere Vorteile.

1. Sicherheit: Viele Zäune lassen sich eindrücken oder aufschneiden. Beton ist ein stabiles und robustes Material, das ein hohes Maß an Schutz bietet.

2. Blickdicht: Wenn der Zaun hoch genug ist, bietet Beton einen hundertprozentigen Sichtschutz.

3. Einfache Pflege: Beton muss weder geschliffen noch gestrichen werden. Wenn er regelmäßig mit dem Dampfstrahler abgespritzt wird, kann er viele Jahrzehnte halten.

4. Schallschutz: An stark befahrenen Straßen oder gar in der Nähe von Flughäfen hilft ein Zaun aus Beton, den eindringenden Lärm zu reduzieren.

Viele Menschen sehen von Beton als Zaunmaterial ab, weil sie nicht auf eine triste, graue Wand starren wollen. Dieser weit verbreitete Irrtum lässt sich jedoch leicht ausräumen. Mittlerweile gibt es Betonzäune in verschiedenen Optiken. So lässt sich die Wirkung von Schiefer, Holz oder Stein mit der Stabilität des Betons verbinden.

<h3>Glaszäune für ein modernes Design im Garten<h3>

Ein Gartenzaun aus Glas verleiht dem Grundstück einen modernen, individuellen Hauch. Mittlerweile sind mit klaren Glaselementen, satiniertem oder auch vollständig bedrucktem Glas zahlreiche Designs auf dem Markt erhältlich. Meistens handelt es sich um schlagfestes Sicherheitsglas, das die Einfassung des Gartens robust und belastbar gestaltet. Eine hochwertige Befestigung aus Edelstahl erleichtert die Montage.

<h3>Sichtschutzmatten für eine natürliche Wirkung<h3>

Mit der Sichtschutzmatte verfügen Sie über flexible und kostengünstige Mittel, um Ihren Garten von dem des Nachbarn zu trennen. Wer sich für diese Alternative anstelle des herkömmlichen Zauns entscheidet, liegt vollkommen im Trend. In den letzten Jahren haben sich besonders Weide und Holz als Materialien für die Schutzmatte etabliert. Doch auch Schilfrohr, Bambus und PVC bleiben beliebt.

<h2>Welche Regeln muss ich beachten, wenn ich einen Zaun baue? <h2>

Bevor der Gartenzaun eingesetzt wird, sollten Sie sich über die örtlichen Gegebenheiten informieren. Das bedeutet unter anderem, dass Sie die Frosttiefe in Ihrem Garten ermitteln. Sie gibt an, wie weit der Frost in den Erdboden eindringen kann. Eine Montage auf Pfostenträgern und Bodenhülsen können helfen, den direkten Kontakt mit der Erde zu vermeiden, sodass Frost und Staunässe den Vorgartenzaun nicht beschädigen können.

Klären Sie außerdem, ob Sie eine Baugenehmigung benötigen. Ein Gartenzaun ist nur bis zu einer bestimmten Höhe genehmigungsfrei. Welche Höhe das genau ist, richtet sich nach dem Bundesland, in dem Sie leben und danach, ob er an öffentliche Flächen grenzt. Bei der zuständigen Baubehörde können Sie um Informationen zum gültigen Recht bitten, damit Sie mit Ihrem Gartenzaun nicht gegen Vorschriften verstoßen.

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