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Sonnensegel Planung – mit diesen hilfreichen Tipps gelingt es

Wie Sie Sonnensegel richtig planen

Die Sonne scheint an einem Wochenende im Sommer. Wer einen Garten hat, ist jetzt draußen. Besonders auf der Terrasse wird es im Hochsommer jedoch schnell zu warm. Ein Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung ist sinnvoll. Mit einem Sonnensegel kommt angenehmer Schatten. Die Terrasse, den Sandkasten oder den Grillplatz schützt ein aufgespanntes Segel vor direkter Sonneneinstrahlung. Je nach Material ist ein solches Sonnensegel sogar wasserdicht und hält auch den Regen ab.

Sonnensegel online planen – kurzer Überblick

Ein Sonnensegel darf niemals Falten werfen. Sobald ein Sonnensegel installiert ist, sind jedoch Veränderungen nur schwer möglich. Also kommt der Planung des Sonnensegels besondere Bedeutung zu. Dazu gehört die Art der Befestigung sowie die Bestimmung der richtigen Größe und Form. Auch die Höhe der einzelnen Befestigungspunkte beeinflusst den späteren Schattenwurf des Segels. Somit erhalten Sie wichtige Informationen zu den folgenden Aspekten der Sonnensegel Planung:

  • Schattenbereich bestimmen
  • richtige Form des Segels
  • Befestigungshöhe und Befestigungsmöglichkeiten
  • optimale Größe des Sonnensegels
  • Baugenehmigung

Sonnensegel Planung – Standort und Größe der Schattenfläche

Eine Sonnenuhr verdeutlicht, wie der Schatten eines unbeweglichen Gegenstandes wandert. Mit dem Verlauf der Sonne ändert sich auch der Ort des Schattens. Ein Sonnensegel ist ebenfalls „unbeweglich“ an einer Position aufgespannt. Somit wandert der Schatten des Sonnensegels im Verlauf des Tages. Damit der Schatten auf den gewünschten Bereich fällt, ist sorgfältige Planung erforderlich: Wann soll sich der Schatten an welcher Stelle befinden?

Stecken Sie den Bereich ab, in dem Sie Schatten genießen wollen. Wichtig: Uhrzeit und Jahreszeit müssen mit der Uhrzeit und Jahreszeit der späteren Nutzung übereinstimmen. Einen klaren Schattenwurf auf dem Boden erkennen Sie nur an wolkenfreien Sonnentagen. Dazu nehmen Sie ein großes Stück Pappe, das Sie mit ausgestrecktem Arm senkrecht über Ihrem Kopf halten. Die Pappe wirft einen Schatten auf den Boden. Stellen Sie sich so hin, dass der Schatten genau in eine Ecke Ihres abgesteckten Bereichs fällt. Ihren Standort markieren Sie dann. Diesen Vorgang wiederholen Sie mit allen Eckpunkten des Bereichs. Bedenken Sie, dass sich der Ort des Schattens mit der Höhe der Pappe ändert. Wenn Sie Ihr Sonnensegel höher als Ihren ausgestreckten Arm montieren wollen, nutzen Sie eine Standleiter. Die markierten Standpunkte stellen jedoch noch nicht die Positionen für die Masten oder Pfosten dar. Hierfür gehen Sie jeweils einen Schritt nach außen – in der Achse der jeweiligen Diagonale.

Sonnensegel Planung – Mast oder Hauswand

Wenn das Sonnensegel die Terrasse direkt am Haus beschatten soll, ist die Befestigung an der Hauswand sinnvoll. Hierfür gibt es spezielle Ankerplatten. Bezüglich der Statik an Ihrem Haus fragen Sie einen Fachmann. Die optimale Befestigungshöhe liegt zwischen 2,70 und 3,50 m. Am besten befinden sich die Ankerplatten auf unterschiedlicher Höhe, um den Ablauf des Regenwassers zu unterstützen. Zusätzlich ist ein Gefälle von der Hauswand in Richtung Garten erforderlich: Das Regenwasser läuft immer in Richtung des Gartens.

Zur Gartenseite sind Masten erforderlich. Wenn das Sonnensegel ganz frei stehen soll, brauchen Sie für jede Ecke des Segels einen Mast. Berücksichtigen Sie in der Planung, dass jeder Mast ein Betonfundament benötigt. Beim Ausheben der Fundamente dürfen Sie nicht auf Gas-, Wasser- oder Stromleitungen stoßen. Besonders praktisch ist die Verwendung von Bodenhülsen. In diese Hülsen stellen Sie die Masten hinein, sodass jederzeit ein Abbau möglich ist. Das ist beispielsweise praktisch für das Rasenmähen. Die Masten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Im Alltag erweisen sich höhenverstellbare Masten als vorteilhaft. Mithilfe eines einfachen Mechanismus lässt sich der Befestigungspunkt des Sonnensegels nach unten stellen. Bei tief stehender Sonne wird der Vorteil dieses Systems sofort deutlich: Sie reagieren flexibel und verändern die Neigung Ihres Sonnensegels.

Für Sonnensegel mit vier Ecken ist ein hyperbolischer Aufbau sinnvoll, da das Segel so stabiler gegenüber Windböen ist und sich der Regenabfluss optimal realisieren lässt. Ihr Sonnensegel bekommt eine hyperbolische Form, wenn die beiden Befestigungspunkt einer Diagonale deutlich tiefer liegen als die beiden Befestigungspunkte der anderen Diagonale. Die hyperbolische Form erinnert an die Form eines Sattels.

Die Masten stehen am besten nicht senkrecht, sondern haben eine Neigung von 10º nach außen. Hierdurch verbessert sich die Stabilität des gesamten Systems. Diese leichte Neigung sollte in Achse der Winkelhalbierenden erfolgen: immer nach außen! Dann kann der Mast die Zugkräfte optimal aufnehmen.

Die Befestigung eines Sonnensegels

Das Segel muss stramm gespannt sein, um Falten im Segel zu verhindern. Hierfür sind spezielle Befestigungsmittel erforderlich. Mit Seil- oder Wantenspannern ist das Spannen des Sonnensegels ohne großen Kraftaufwand möglich. Eine lange Lebensdauer versprechen hochwertige Modelle aus rostfrei-verzinktem Vollmetall. Unter Umständen benötigen Sie zusätzlich Karabiner und Flaschenzüge für die Befestigung des Sonnensegels.

Sonnensegel online planen – nur Sonnenschutz oder auch Schutz vor Regen?

Bereits in der Sonnensegel Planung sollten Sie sich überlegen, ob Ihr Sonnensegel auch vor Regen schützen soll. Warum ist das für die Planung wichtig? Ein wasserdichtes Sonnensegel benötigt eine stärkere Neigung, damit das Regenwasser zuverlässig in eine Richtung abläuft. Da die Neigung des Sonnensegels von der Höhe der einzelnen Befestigungspunkte abhängt, sollten Sie in der Planungsphase daran denken. Der Wasserablauf erfolgt am besten über eine Segelecke. Wenn das Regenwasser über eine Kante abläuft, bildet sich schnell ein Wassersack. Dieser kann zu Schäden am Gewebe oder den Befestigungspunkten führen. Für wasserdichte Sonnensegel ist eine Neigung von 20 bis 30 % erforderlich. Das entspricht einem Gefälle von 20 bis 30 cm auf 1 m Länge. Für wind- und wasserdurchlässige Sonnensegel beträgt die Neigung mindestens 15 %. Somit planen Sie 15 cm Gefälle für jeden Meter ein.

Das richtige Sonnensegel finden

Bei der Sonnensegel Planung ist es sinnvoll, das Sonnensegel am Ende auszusuchen. Wenn Sie die Befestigungspunkte an der Hauswand und die Masten montiert haben, bestimmen Sie einfach die optimale Größe. Hierfür simulieren Sie das Sonnensegel mit Seil: Entlang jeder Kante und jeder Diagonale verläuft dabei Ihr Seil. Bevor Sie das Seil aufspannen, hängen Sie an jedem Befestigungspunkt einen Seilspanner ein. Diese Spanner öffnen Sie zu 3/4. Zwischen den Seilspannern spannen Sie das Seil auf. Vergessen Sie nicht die Diagonalen. Sie messen die Längen der Kanten und Diagonalen. Bei Angabe dieser Maße erhalten Sie das richtige Sonnensegel nach Maß. Wenn Sie die Segelgröße mit dieser Methode bestimmen, hat Ihr Sonnensegel später die erforderliche Nachspannreserve. Sonnenmax liefert Ihnen das gewünschte Sonnensegel nach Maß.

Die Form des Sonnensegels

Bei der Sonnensegel Planung bestimmen Sie nur die Anzahl der Ecken und die Größe. Während der Herstellung erfolgt automatisch ein konkaver Zuschnitt der Kanten. Die Kanten sind also nicht gerade, sondern verlaufen in einer Kurve. Diese Form verhindert, dass das Sonnensegel hinterher im Wind flattert. Auch das Spannen des Segels ist aufgrund dieser Form einfacher. Wenn Sie Ihr Sonnensegel mit zwei Ecken an Ihrer Hauswand befestigen wollen, gibt es Modelle mit einer geraden Kante. So lässt sich der Übergang von dem Sonnensegel zur Hauswand optimal gestalten.

Ist eine Baugenehmigung erforderlich?

Im Winter will niemand im Schatten sitzen. Daher heißen diese Sonnensegel auch „Halbjahressegel“. Die Segel zählen zu den „fliegenden Bauten“ und setzten daher in Deutschland keine Baugenehmigung voraus: Das macht Ihre Sonnensegel Planung einfacher.

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