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Dauerblüher: Was Sie für die Blütenpracht beachten müssen

Immerblühende Beete? Diese Dauerblüher bringen Gärten zum Leuchten!

Wie wundervoll wäre es, wenn im Garten immer etwas blüht? Geht nicht, sagen Sie? Geht doch, antworten wir! Ein immerblühendes Beet, in dem Dauerblüher wachsen, überzeugt mit seiner Blütenpracht. Dabei gibt es Dauerblüher für den Halbschatten, Schatten oder sonnige Standorte. Viele Pflanzen blühen in der Zeit zwischen Frühling und Herbst. Doch einige Arten kommen erst im Winter auf Touren. Erfahren Sie hier, was Sie pflanzen müssen, damit die Blütezeit in Ihrem Garten nie endet. Wir verraten Ihnen auch, ob es ganzjährig blühende winterharte Pflanzen gibt.

Was sind eigentlich Dauerblüher?

Dauerblühende Pflanzen zeichnen sich dadurch aus, dass sie deutlich länger Blüten tragen als die meisten anderen Arten. Die Blütezeit hält meist mehrere Monate an. Manche Arten blühen sogar weit über ein halbes Jahr. Damit ist nicht gemeint, dass einmal hervorgebrachte Blüten so langlebig wären. Vielmehr hat die einzelne Blüte einen eher kurzen Lebenszyklus, an dessen Ende sie verwelkt. Es kommen aber ständig neue Blüten nach, sodass dies kaum auffällt.

Teilweise müssen Sie die verwelkten Blüten nicht einmal von Hand entfernen. Dafür sorgt die Pflanze mithilfe von Wind und Regen selbst. Bei anderen Pflanzen kann das Entfernen verblühter Pflanzenteile aber das Wachstum neuer Blüten anregen, sodass Sie sich regelmäßig um sie kümmern sollten. Auch die sonstige Pflege sollte gut auf die Bedürfnisse der Art angepasst sein. Setzen Sie sich daher genau mit den für Sie interessantesten Blühpflanzen auseinander, um ihnen gerecht zu werden. Sie werden für Ihre Mühen mit einem wahren Blütenmeer belohnt.

Die Welt der Dauerblüher: Von Frühling bis zum Herbst

Sie entdecken ein reiches Angebot an Blütenpflanzen in allen Farben, Formen und Größen. Die Vielfalt ist so erstaunlich, dass es wenig sinnvoll ist, einfach auf gut Glück Pflanzen in ein immerblühendes Beet zu setzen. Wir empfehlen Ihnen, sich ein gutes Konzept zu überlegen, sodass eine Komposition entsteht. Doch das ist leichter gesagt als getan! Eine gute Idee ist es, sich zunächst Dauerblüher auszusuchen, die bestimmte Blütenfarben haben, die sich gut miteinander kombinieren lassen. Geeignet ist zum Beispiel eine Kombination aus verschiedenen Violett-, Blau- und Weißtönen, weil diese Farben sich gegenseitig ergänzen. Doch Sie sind völlig frei. Gut ist, was Ihnen gefällt!

Auf dieser Grundlage suchen Sie gezielt nach Stauden mit den ausgewählten Blütenfarben, die zusätzlich als Dauerblüher bekannt sind. Wählen Sie diese anhand ihrer Blütezeit aus. Dabei sollte ein immerblühendes Beet zu jeder Zeit Blüten hervorbringen. Das bedeutet, Sie sollten Pflanzen aussuchen, die sich mit ihrer Blütezeit überlappen. Achten Sie auch auf die Höhe und die Breite der Pflanzen: Jede muss ausreichend Platz haben, wobei sie mit der Zeit natürlich weiterwachsen. Darüber hinaus können zu hochgewachsene Pflanzen den Blick auf andere verdecken, die im Hintergrund des Beetes wachsen. Neben diesen Überlegungen kommen Sie nicht umhin, Standortbedürfnisse wie Boden- sowie Lichtverhältnisse zu befriedigen. Einen Dauerblüher für den Halbschatten sollten Sie zum Beispiel nicht in die volle Sonne pflanzen.

Beispiele für Dauerblüher für Frühling bis Herbst

Dauerblüher sind fast immer Stauden, doch es gibt auch viele Beispiele bei den Sommerblumen. Falls Sie sich für Pflanzen aus diesen Gruppen entscheiden, können Sie erst ab April mit den ersten Blüten rechnen, denn sie sind auf frühlingshafte Temperaturen und ausreichend Licht angewiesen. Welche Stauden Dauerblüher sind, können Sie der folgenden Liste entnehmen.

  • Schafgarbe, Achillea millefolium (blüht weiß, von Juni bis August)
  • Prachtkerze, Gaura lindheimerii (blüht weiß-rosa, von Juni bis Oktober)
  • Steppensalbei, Salvia nemorosa (blüht violett, rosa oder weiß, von Juni bis September)
  • Duftnessel, Agastache rugosa (blüht violett, rosa oder weiß von Juli bis September)
  • Großblütiges Mädchenauge, Coreopsis grandiflora (blüht orange, von Juni bis September)
  • Island-Mohn, Papaver nudicaule (blüht bunt, von Mai bis August)
  • Kleines Immergrün, Vinca minor (blüht blau, von April bis September)

Sommerblumen unterscheiden sich nicht besonders von Stauden. Sie werden in der Regel in Balkonkästen oder Terrassenkübeln gepflanzt, doch es spricht nichts dagegen, sie in ein immerblühendes Beet zu integrieren. Ähnlich wie Stauden können Sie mehrjährig sein. Aber Achtung: Das trifft längst nicht auf jede Sommerblume zu. Doch mit etwas Vorsicht und ganz viel Pflege haben Sommerblumen schon für so manche Überraschung gesorgt. Geranien sind klassische Sommerblumen. Sie bringen wundervolle große Blüten hervor, doch viele werfen sie im Herbst auf den Kompost. Das muss nicht sein, denn Geranien können Sie an einem geschützten und frostfreien Ort überwintern. So haben Sie auch im nächsten Jahr Freude an der Pflanze. Probieren Sie es aus!

Dauerblüher für den Halbschatten

Viele Gartenbesitzer sind auf der Suche nach einem Dauerblüher für den Halbschatten, denn gerade in den Sommermonaten liegen viele Beete unter dem dichten Blätterdach von Laubbäumen. Vormittags oder Nachmittags sorgt der niedrigere Sonnenstand dann einige Stunden für pures Sonnenlicht. Das sind gute Bedingungen für Dauerblüher, die Halbschatten lieben. Doch welche Arten eignen sich? Wir schlagen diese Pflanzen für Ihren Garten vor:

  • Prachtspieren, Astilben
  • Wickelwurzen, Bergenien
  • Fingerhut, Digitalis
  • Eisenhut, Aconitum
  • Frauenmantel, Alchemilla
  • Silberkerze, Cimicifuga

Achtung: Wie bei vielen Stauden sollten Sie auch bei den hier genannten bedenken, dass einige Arten für Mensch und Tier giftig sind.

Was blüht im Winter?

Es gibt nur wenige Pflanzen, die im Winter blühen. Schneeglöckchen sind zwar keine Dauerblüher, aber wer die richtigen Sorten miteinander kombiniert, kann sich mehrere Monate an immer neuen Blüten erfreuen. Nicht nur bei Zwiebelpflanzen finden sich Winterblüher. Ein Blick in die Welt der Sträucher bringt Erstaunliches zutage: Schneekirsche, Winterjasmin und Winterschneeball blühen schon im November oder Dezember. Umranden Sie Ihr immerblühendes Beet mit diesen Sträuchern, sie verleihen ihm winterliche Kontur. Christrosen und Schneeheide bleiben hingegen niedriger, sodass sie auch im vorderen Teil des Beets wachsen können. Schneeheide ist übrigens ein geeigneter Dauerblüher für den Halbschatten und für Balkonkästen.

Ganzjährig blühende winterharte Pflanzen: Gibt es sie?

Die Vorstellung kommt einem Traum gleich: Pflanzen, die immer blühen und auch im Winter den rauen Bedingungen trotzen. Leider gibt es keine Art, die all diese Eigenschaften erfüllt und als ganzjährig blühende winterharte Pflanzen bekannt sind. Auch wenn manche Arten lange blühen, benötigen sie irgendwann eine Ruhephase, in der sie neue Kraft tanken. Der oberflächige Teil vieler starkblühender Stauden stirbt sogar ab, wenn im Herbst der erste Frost aufkommt. Im Frühjahr wachsen sie dann aufs Neue. Andere Arten sind sogar nur einjährig.

Sie suchen eine Alternative, die ganzjährig blühende winterharte Pflanzen im Garten ersetzt? Es gibt einige Sträucher, die sehr dekorative Blätter hervorbringen und zugleich immergrün sind. Die Blätter können so schön wie Blüten sein, doch als Immergrüne bleiben das ganze Jahr über Blätter an der Pflanze. Die Aukube hat zum Beispiel gelbgesprenkelte Blätter. Sie kann den Winter über draußen bleiben, wenn sie gegen Frost geschützt wird.

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